Lesungen. Gedanken. Ereignisse. Begegnungen.

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Dirk Röse Selbstportrait

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Sonntag, 29. März 2020

Urlaub im Coronahausarrest. Ich lande bei den Schlagersängern der 1970er Jahre.

In dieser Aufnahme gibt es keinen Synthesizer und keine elektrische Gitarre. Alles wurde mit einer Westerngitarre eingespielt und anschließend am Computer bearbeitet. Für mich war das eine neue Erfahrung.

Dienstag, 24. März 2020

Die Coronakrise treibt uns in die Häuser und Wohnungen. Doch anstelle von Erstarrung ist dies vielleicht die Chance auf neue innere Beweglichkeit. Es ist Zeit zum Lesen.

Der Geest-Verlag hat deshalb eine Sonderaktion aufgelegt: Fünf Lyrikbände gibt es versandkostenfrei für zusammen 25 Euro. Ein Paket aus drei Lyrik- und zwei Prosabänden sind ebenfalls versandkostenfrei für insgesamt 25 Euro erhältlich. Das Programm des Geest-Verlags ist voll von lesenswerten Büchern, die es hier zum einmalig günstigen Preis gibt. Lasst Euch überzeugen.

Schreibt einfach eine Mail an Alfred Büngen und Inge Witzlau unter info@geest-verlag.de.

Montag, 23. März 2020

Das Coronavirus ist gefährlich. Der Erreger hat sich zu einem gesellschaftlichen Phänomen ausgeweitet. Diesmal ist alles anders.

 

Gut drei Wochen lang koordinierte ich einen Krisenstab, der nur einem Ziel folgte: Haltet das Virus von dem Unternehmen fern, in dem mehr als eintausend Menschen arbeiten. Minimiert das Risiko, dass Kolleginnen und Kollegen, dass Kunden und Geschäftspartner an COVID-19 erkranken. Sorgt dafür, dass dieser komplexe Organismus aus Rohstoffgewinnung, Produktion, Logistik, Vertrieb und Kundenbetreuung weiter pulsiert.

 

Zuerst kamen die gängigen Maßnahmen: Sensibilisierung der Belegschaft. Mehr Hygiene. Keine grenzübergreifenden Dienstreisen. Veranstaltungen absagen. Weniger Meetings. Nur die notwendigsten Besuche. Lesen, lernen, umsetzen. E-Mails, Aushänge, Merkblätter. Dann die ersten Eskalationsstufen. Die Kollegen im Schichtbetrieb wurden physisch voneinander getrennt. Sollte eine der Schichten betroffen sein und in Quarantäne geschickt werden, könnten zumindest die anderen Schichten weiterarbeiten. Vorbereitungen auf das Home-Office. Testläufe. In der Kantine halbierten wir die Anzahl der Sitzplätze und wiesen der Belegschaft Zeitfenster zum Essen zu. Und dann: Schließung der Kantine. Aufteilung aller Teams. Im Wechsel ging die eine Hälfte ins Home-Office, während die andere im Büro arbeitete. Die Flure verwaisten. Wenn man jemandem begegnete: Distanz halten. Und immer wieder die Frage: Ist das angemessen, was wir tun? Veranlassen wir zu viel oder zu wenig? Sind wir zu früh oder zu spät?

 

Jeden Morgen als erstes die Anrufe von Kollegen, die krank geworden waren. Grippaler Infekt oder Corona? Zuhause bleiben oder zur Arbeit? Die Anrufe von Kollegen, in deren Umfeld es einen Verdachtsfall gab. Wir gingen gemeinsam die Kontaktketten durch. Bestand ein Risiko oder nicht? Es galt, Entscheidungen zu treffen, Verantwortung zu übernehmen für die Gesundheit von Kolleginnen und Kollegen. Und alles ging gut. Soweit wir es überblicken konnten, war weltweit keine Kollegin, kein Kollege, kein Kunde, kein Geschäftspartner betroffen.

 

Es wunderte mich, welche Dynamik eine Krise schafft, die noch gar nicht angekommen war und bei der zunächst auch nicht absehbar war, ob sie jemals kommen würde. Doch im Grunde war dies der Idealfall einer Krise, wenn man noch viele Möglichkeiten nutzen kann, um sie abzuwenden. Unser Krisenstab war ein Krisenpräventionsstab. Und das war ein Privileg.

 

Seit Freitag habe ich Urlaub, die Kollegen führen den Krisenstab weiter. Eigentlich war ich froh, dem Ganzen für eine Woche zu entkommen. Doch das Coronavirus lässt es nicht zu. Ich sitze zu Hause. Das Wetter ist herrlich, aber die Cafés bleiben geschlossen, die Einkaufstour durch die Geschäfte muss aufs Internet verlegt werden, Reisen und Besuche sind nicht erlaubt. Ich frage mich, ob unter diesen Umständen überhaupt Erholung möglich ist oder ob das Ganze eine Grenzerfahrung wird.

 

Diesmal ist alles anders und das irritiert mich. Im Laufe der Jahrzehnte sah ich so viele Krisen kommen und gehen, bei denen düstere Szenarien durch die Medien geisterten. Gepanschter Wein. BSE. Gammelfleisch. Vergiftete Eier. Verunreinigte Medikamente. Vogelgrippe. Schweinepest. SARS. Kalter Krieg, echter Krieg und Terror. All das kam nie bei mir an und bei den meisten anderen Menschen auch nicht. Das war ein Privileg, denn zu viele andere hatten das Glück nicht. Zu sagen, dass wir immer irgendwie glimpflich davon gekommen sind und dass uns auch Corona glimpflich davon kommen lässt, wäre zynisch. Menschen wurden krank, Menschen litten, Menschen starben. Und was die Corona-Pandemie betrifft, sind wir gerade erst mittendrin. Ausgang völlig offen. Für glimpflich ist es zu spät.

 

Das Coronavirus ist tatsächlich gefährlicher als andere Erreger. Wer bei einer Infektion nur leichte Symptome zeigt, hat Glück. Eine Freundin, die sich mit der Materie auskennt, skizzierte, was diesmal anders ist: Viel zu viele Menschen werden infiziert. Das Coronavirus überträgt sich schneller als andere Erreger. Es gibt keine Impfstoffe. Die Sterberate ist höher. Viele Menschen verrecken elendig an dieser fiesen Lungenkrankheit. Die Bilder aus den Kliniken in Italien sind entsetzlich. Was in China, Iran, Italien und anderen Regionen passiert, ist eine Tragödie. Das Robert-Koch-Institut verbreitet nüchterne und gleichwohl eindringliche Botschaften. Corona ist gefährlich. Und als wäre all das nicht schlimm genug, zitieren die Medien dennoch lieber die Johns-Hopkins-University, weil dort die Fallzahlen stets deutlich höher sind als beim RKI.

 

Im Augenblick lässt sich offenbar nichts daran ändern, dass wir diese Krise wortwörtlich aussitzen müssen. Es darf dabei nicht unterschätzt werden, dass hier ganze Gesellschaften in die Individual-Isolation verbannt werden. Ich hoffe, das geht gut. Mir macht es etwas aus, bestimmte Menschen bis auf Weiteres nicht sehen zu können, weil sie zu einer Risikogruppe zählen. Mir macht es etwas aus, auf unbestimmte Zeit in meiner Wohnung gefangen zu sein. Mir macht das Coronavirus bislang keine Angst. Ich zolle ihm Respekt und reagiere genervt. Ist das alles noch angemessen? Mir ist bewusst, dass es dieser Tage politisch nicht korrekt ist, kritische Fragen zu stellen. Aber was hier geschieht, ist derart massiv. Es nagt an der heilen Welt, die ich gewohnt bin. Auch das ist wieder das Privileg des Glücklichen, der noch nicht betroffen ist. Ich weiß das. Es fällt mir schwer, nicht zynisch zu werden und dem dusseligen Erreger keine lange Nase zu zeigen.

 

Diese Krise ist anders. Sie ist gefährlich. Sie macht krank, sie kostet Leben, sie beeinträchtigt die Wirtschaft, sie gefährdet Existenzgrundlagen, sie nimmt eine ganze Gesellschaft gefangen und treibt die Menschen in die Isolation. Corona ist physisch. Es lebt, hat drei Dimensionen, ein Gewicht, eine Vorliebe für bestimmte Wirte und liegt vielleicht schon auf meiner Türklinke. Corona ist inzwischen aber auch ein gesellschaftliches Phänomen. Das Virus hat sich in allen wesentlichen Dimensionen des Menschseins eingenistet. Wir alle sind seine Gefangenen. Corona ist ein Miststück.

 

Bleibt zu Hause, bleibt gesund, alles Gute.

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Samstag, 29. Februar 2020

Nach einer Pause von achtzehn Monaten jetzt also mal wieder ein bisschen Musik und ein Video-Clip. Geschrieben 2015, war »Der Glimmende Docht« das erste Lied mit deutschem Text nach dreiunddreißig Jahren. Seine Premiere beim Sommerfest des Geest-Verlags ging seinerzeit gehörig schief. Vielleicht schafft dies einen Ausgleich.

 

Unbedingt Kopfhörer aufsetzen und voll aufdrehen. Trotz aller Mühe ist dies nur eine Demo-Aufnahme, die durch Lautstärke unterstützt werden muss ...

Den langen Stücken von Bob Dylan folgend, habe ich hier einfach Strophe um Strophe aneinandergereiht. Lerne von den Besten, auch wenn du ihnen nicht das Meerwasser reichen kannst.

 

Die Ballade erzählt von dem Matrosen Jan, der im Sturm über Bord gespült wird. Im Angesicht schrecklicher Qualen bittet er Gott, ihm das Ertrinken zu ersparen und die Gnade des plötzlichen Todes zu gewähren. Als Argument führt er an, dass er mit Gott allein ist und es niemand bemerken wird, »wenn du hier ein bisschen eingreifst.« Doch die Welt nimmt ihren eigenen Lauf und das geknickte Rohr wird nicht zerbrochen …

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Samstag, 1. Februar 2020

Kamera-Test für die ersten Videoclips der Reihe »Vorgelesen«. Das literarische Niveau explodiert mit der Spontaneität ... Der Sound bleibt blechern. Die Linse versucht, den Fokus nachzuschärfen und erreicht das Gegenteil. Die Szene wirkt gestellt. Der Kamera etwas vorzutragen ist nicht dasselbe wie vor Publikum zu lesen. Es fehlt etwas Entscheidendes. Aber man wächst mit seinen Aufgaben.

Freitag, 31. Januar 2020

Am Abend bin ich erstmalig bei einer Lesung in der Lingener Buchhandlung Holzberg. Das Ambiente - umgeben von Büchern - ist natürlich ideal. Wer mag, kann ein Glas Wein trinken. Das Team ist nett und zuvorkommend. Eine echte Wohlfühlatmosphäre. Schön, dass die Veranstaltung so gut besucht ist. Durch den Abend führt die Inhaberin Andrea Salomon. Geladen sind Susanna Hübner, Dirk Henning Sutor und Elisabeth Tondera. Sie lesen ihre »Mordsgeschichten« aus der Anthologie »Das Tambacher Liebespaar«. Aufhänger der Geschichten ist der Fund zweier Saurier-Skelette bei Tambach, die unmittelbar beieinander liegen und deshalb als »Tambacher Liebespaar« bekannt wurden. Ich kann allen drei Vorlesenden sehr gut zuhören, ihre Beiträge sind gelungen. Bei der Lingener Autorin Elisabeth Tondera kommt in besonderer Weise zur guten Geschichte auch die Gabe zum lebendigen Vorlesen hinzu. Ein wirklich lohnenswerter Abend.

Dirk Röse Lesung Holzberg Lingen
Dirk Röse Lesung Holzberg Lingen
Dirk Röse Lesung Holzberg Lingen
Dirk Röse Lesung Holzberg Lingen

Sonntag, 26. Januar 2020

Schreiben und Vorlesen wirken. Sie bewegen etwas, hinterlassen etwas bei Lesenden und Zuhörenden. Zumindest hin und wieder, zumindest in Einzelfällen. Es ist nicht oft der Fall, dass eine Rückmeldung kommt, aber dass sie tatsächlich manchmal kommt, erstaunt mich stets aufs Neue. Und womöglich bleibt auch bei dem einen oder der anderen etwas zurück, ohne dass ich es je erfahre.

Dass jemand sagt, er oder sie habe sich selbst in einer Geschichte wiedergefunden. Dass eine ganze Lesung lange nachhallt. Dass jemand einen wertvollen Gedanken mitnimmt. Einmal wurde mir gesagt, dass eine der Geschichten einen echten Impuls für einen Neuanfang im Leben gegeben habe. Dann fehlen mir die Worte …

Dahinter verbirgt sich auch eine Verantwortung, denn es ist nicht immer sicher, dass gelesene oder vorgelesene Worte auch das gewünschte Ziel erreichen. In einer Szene aus »Metathesis« sitzen sich Gut und Böse gegenüber und erörtern, was eben gut und vor allem böse am jeweils anderen ist. Ein Theologe sagte mir, dass der Diskurs hochspannend sei. Gut so. Die Redakteurin einer Zeitschrift aber legte mir dar, welche Schlüsse sie selbst aus jenem Kapitel gezogen habe, und da sträubten sich mir die Nackenhaare. Es war das Gegenteil meiner Absicht. Bis heute scheinen die – wenigen – Lesenden »Metathesis« insgesamt als religionskritischen Roman einzustufen.

Wahrscheinlich ist dieses Phänomen nicht zu bändigen. Schreiben und Vorlesen wirken. Aber wie sie wirken, bleibt den Lesenden und Zuhörenden überlassen. Ich kann Worte nur sorgsam abwägen.

Samstag, 25. Januar 2020

Die zweite Osnabrücker Buchmesse im Haus der Jugend. Ich bin angenehm überrascht. Die Veranstaltung ist liebevoll gemacht, die Räumlichkeiten sind großzügig, es gibt einen eigenen Bereich für Kinder, die Cafeteria bietet Kaffee, Kuchen und sogar einen kleinen warmen Imbiss. Ich bin über Mittag hier. Selbst zu dieser Zeit sind viele Interessierte zu Gast. Das finde ich gut, denn es gibt leider auch Veranstaltungen, bei denen die Autoren ihr eigenes Publikum bilden.

In einem der Räume werden Mini-Klemmbretter gebastelt. Es gibt einen Workshop zum Buchbinden. Die Lesung von Stefan Wellmann sehe ich mir an. Danach suche ich das Gespräch mit einigen Autorinnen und Autoren an deren Ständen. Rolf Glöckner schreibt Märchen und Fantasy-Thriller. Petra Keup sucht die Musik in historischen Schöpfungsmythen und Märchen. Miriam Rademacher hat bereits unglaublich viele Fantasy-, Krimi- und Kinderbücher veröffentlicht. Eine Schulklasse hat ein eigenes Buch erstellt, das sich mit Kinderrechten auseinander setzt. Sie sind so stolz ... Als ich ein Exemplar kaufe, sagen sie mir, dass ich ein gutes Herz habe.

Gaststadt ist Lingen an der Ems. Ich unterhalte mich länger mit den Autorinnen und Autoren aus meiner neuen Heimat, die sich untereinander offenbar recht gut kennen. Das war vielleicht ein wichtiges Gespräch.

Mit einigen neuen Büchern in der Tasche geht es dann wieder nach Hause.

Dirk Röse 2. Osnabrücker Buchmesse
Dirk Röse 2. Osnabrücker Buchmesse
Dirk Röse 2. Osnabrücker Buchmesse
Dirk Röse 2. Osnabrücker Buchmesse
Dirk Röse 2. Osnabrücker Buchmesse
Dirk Röse 2. Osnabrücker Buchmesse
Dirk Röse 2. Osnabrücker Buchmesse
Dirk Röse 2. Osnabrücker Buchmesse
Dirk Röse 2. Osnabrücker Buchmesse

Montag, 20. Januar 2020

Nur so ein Gedanke ... Schuld ...

Nur so ein Gedanke ... Verantwortung ...

Nur so ein Gedanke ... Verletzung ...

Mittwoch, 1. Januar 2020

Euch und Ihnen allen
ein frohes, gesundes und erfolgreiches Jahr 2020 
mit vielen lebenswerten Augenblicken.

Vielleicht sehen wir uns hier wieder:

Donnerstag, 9. April 2020: Café Leutbecher, Oldenburg
Sonntag, 3. Mai 2020: Pro Vita, Vechta
Freitag, 12. Juni 2020: Sommerfest des Geest-Verlags, Vechta-Langförden
2. Jahreshälfte 2020: Buchhandlung Holzberg, Lingen

Sonntag, 20. Oktober 2019

Diese Bilder hängen jetzt im Schlafzimmer.
Seither weiß ich endlich, auf welche Seite ich gehöre
und bekomme weniger Ärger.

Dirk Röse & Sue Bechert
Dirk Röse & Sue Bechert

Dienstag, 15. Oktober 2019

Der Rotary-Club aus Meppen hat mich zu einer Lesung eingeladen.
Mir steht eine halbe Stunde zur Verfügung.
Ich lese »Herbst« und »Hamster« in der Annahme, dass Geschäftsleute für kritische Töne empfänglich sind.
Das anschließende Gespräch ist lebendig und herausfordernd.
Wie düster darf man die Zukunft in Europa und der Welt sehen?
Einen Konsens finden wir nicht, aber der Diskurs war wichtig.

Dirk Röse Rotary Club Meppen
Dirk Röse Rotary Club Meppen
Dirk Röse Rotary Club Meppen
Dirk Röse Rotary Club Meppen

Samstag, 16. Februar 2019

Der Kulturkreis Wildeshausen veranstaltet in Zusammenarbeit mit dem Geest-Verlag eine Lesung zum Thema »Natur«.
Verleger Alfred Büngen führt in den Abend ein und setzt sich mit der Problematik des Natur-Begriffs vor allem für die moderne Lyrik auseinander.
Die preisgekrönte Lyrikerin Sigune Schnabel zeigt im Anschluss, wie es gehen kann.
Maria Anna Stommel liest ihre Lyrik nicht nur, sondern begleitet sie zum Teil auch am Klavier.
Zwischen den beiden versierten Damen fühle ich mich ein bisschen verloren.
Zunächst gibt es den gesellschaftskritischen »Herbst«, der eher assoziativ mit der Natur verbunden ist.
Die Herausforderung des Abends ist die Kurzgeschichte »Moor(l)eiche«, die einen längeren Dialog mehrerer Personen beinhaltet,
die beim Vorlesen sauber abgegrenzt werden müssen.
Hat geklappt.

Dirk Röse Geest Verlag Kulturkreis Wildeshausen
Dirk Röse Geest Verlag Kulturkreis Wildeshausen
Dirk Röse Geest Verlag Kulturkreis Wildeshausen
Dirk Röse Geest Verlag Kulturkreis Wildeshausen
Dirk Röse Geest Verlag Kulturkreis Wildeshausen
Dirk Röse Geest Verlag Kulturkreis Wildeshausen
Dirk Röse Geest Verlag Kulturkreis Wildeshausen

Sonntag, 20. Januar 2019

Lesung in der Seniorenresidenz Pro Vita in Vechta.
Verleger Alfred Büngen, seine Lebensgefährtin Inge Witzlau und Autor Olaf Bröcker sind zu Gast.
Vorgenommen habe ich mir, den Nachmittag mit nur einem einzigen Beitrag zu bestreiten.
Es wird die Premiere von »Das Boot am Fluss« aus »frag·lich·t·e·mo·mente«, einer langen Abenteuergeschichte aus vergangenen Jahrhunderten.
Die Wirkung ist überraschend. Die Erzählung trifft.
Alfred Büngen erzählt später, dass die Besucher noch Monate später von dieser Lesung reden.

Dirk Röse Geest Verlag Pro Vita Vechta
Dirk Röse Geest Verlag Lesung Pro Vita Vechta
Dirk Röse Geest Verlag Lesung Pro Vita Vechta
Dirk Röse Geest Verlag Olaf Bröcker
Dirk Röse Geest Verlag Alfred Büngen Inge Witzlau

Samstag, 3. November 2018

Inge Witzlau vom Geest-Verlag feiert ihren runden Geburtstag.
Verleger Alfred Büngen und Autor Olaf Bröcker widmen ihr eine Anthologie unter dem Titel »Und noch immer willst du nicht verweilen«.
Viele Freunde und Autoren sind geladen. Es wird ein schöner Abend. 
Mein Beitrag »Herbst« versucht eine Bewertung der aktuellen gesellschaftlichen Lage vor allem in Deutschland und Europa.

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Samstag, 13. Oktober 2018

Lesung im Emma-Café in Langen bei Darmstadt. Eingeladen hat die Autorin Sue Bechert, die hier immer wieder zu Gast ist. Sie liest einige Geschichten, die womöglich alsbald im Geest-Verlag als Buch erscheinen. Von mir gibt es die bewährten Einstiegsdrogen aus »frag·lich·t·e·mo·mente«. Die »Schwiegermutter« lässt grüßen. Unter den Besuchern ist auch die Autorin Tanja Wenz (Zweites Bild Mitte).

Dirk Röse Emma Cafe Langen
Dirk Röse Emma Cafe Langen
Sue Bechert Dirk Röse
Sue Bechert Dirk Röse

Freitag, 1. Juni 2018

Alfred Büngen und Inge Witzlau veranstalten - allen Unkenrufen zum Trotz - ein weiteres Sommerfest des Geest-Verlags. 
Stimmung und Wetter sind gigantisch. Der Supersommer 2018 nimmt Anlauf.
Diesmal ist es der »Hamster«, der trotz der fortgeschrittenen Stunde offenbar ankommt.

Freitag, 11. Mai 2018

Im Fachmagazin »TASPO« trete ich in der Kolumne »Pro & Contra« zum Thema Nachhaltigkeit gegen die Chefredakteurin Iris Anger an.

Sonntag, 25. Februar 2018

Manchmal bin ich hartnäckig. Nach zwei eher unglücklichen Versuchen, Lesung und Musik miteinander zu vereinen, wage ich den Schritt auf die Bühne des »Classic Car & Café Aschendorf«. Es ist eine Open-Mike-Veranstaltung und niemand bewahrt mich davor, vier Titel vorzutragen. »Land Of Darkness«, »Who's That Man«, »For A Dying Friend« und »America First« gelingen fehlerfrei und sogar mit einer gewissen Energie. Der Applaus ist freundlich. Niemand wirft Unterwäsche auf die Bühne. Niemand schmeißt den leckeren Kuchen des Cafés nach mir. Der Papenburger Fotograf Rolf Hermann hält einen zwiespältigen Auftritt im Bild fest.

Donnerstag, 14. September 2017

Die zweite Lesung im Café Leutbecher in Oldenburg. Geladen haben Edgar Kabbe als Organisator und seine Frau Christine Metzen-Kabbe als Autorin. Auf dem Programm stehen Geschichten aus der Anthologie »Moorgezeiten« und es wird eine recht sympathische Veranstaltung. Als Dankeschön gibt es den »Oldenburger Torfsoden«, einer ausgezeichneten Kuchenspezialität des Cafés.

Montag, 11. September 2017

Im Rahmen des »Luther-Jahres« lädt die Gemeinde Spelle zu einer Ausstellung mit historischen Bibelausgaben und Bibeln, die für ihre Besitzer aus der Region eine besondere persönliche Bedeutung haben. Die Ausstellung beginnt mit einer Feierstunde, für die Autorin Tanja Brink (Mitte) eigens eine Geschichte geschrieben hat. Darin ficht Martin Luther seinen legendären Kampf gegen die Anfechtungen des Teufels aus und lässt sich von der Übersetzung der Bibel ins Deutsche nicht abbringen. Mein Beitrag sind einige doppeldeutige Bibelstellen, wie die vom Zöllner Zachäus in Lukas 19, die den Schluss zulässt, dass Jesus ein kleiner Mann war. Im Dialog tragen wir die Geschichte vor, auch eine neue, gute Erfahrung.

Dirk Röse Tanja Brink Lesung Luther-Jahr Spelle

Mittwoch, 16. August 2017

Edgar Kabbe veranstaltet den »Lesereigen« in der Wassermühle auf dem Klostergelände in Hude. Insgesamt sechs Autorinnen und Autoren tragen ihre Werke vor, unter ihnen Christine Metzen-Kabbe (Mitte). Auf meiner Tagesordnung steht »Z.Z. Voss«, eine relativ lange Geschichte, in der die Sage von »Sisyphos« unter Aspekten des christlichen Glaubens interpretiert und in eine Parodie mit etlichen Slapstick-Momenten überführt wird. Zum Vorlesen ist sie eine Steilvorlage und ich fühle mich wirklich wohl mit dem Beitrag. Mich erstaunt, dass im Anschluss eine längere Diskussion über Glaubensfragen entsteht.

Donnerstag, 8. Juni 2017

Anlässlich des »Luther-Jahres« lädt die ev.-luth. Markuskirchengemeinde in Sögel zu einer Lesung ein, bei der die Autorin Tanja Brink und ich uns dem Thema von einer ganz anderen Seite nähern. Wir tragen Geschichten vor, in denen Martin Luther selbst vorkommt, die aber einen hohen fiktiven Anteil haben. Es ist das erste Mal, dass ein Auszug aus »Der Jeschua-Schrein« gelesen wird. Herzlicher Dank gilt wie immer Pastor Matthias Voss, der solchen Experimenten Raum gibt, und den Gästen aus der Gemeinde, die sich jedes Mal neu darauf einlassen.

Dirk Röse Tanja Brink Matthias Voss Lesung Sögel

Freitag, 26. Mai 2017

Wieder lockt das Sommerfest des Geest-Verlags zahlreiche Autorinnen und Autoren nach Vechta Langförden. Bislang war die Veranstaltung in jedem Jahr durch gutes bis sehr gutes Wetter geprägt, so dass wir immer wieder draußen in der Sonne sitzen konnten. Diesmal ist es nicht anders, doch heute Abend gibt es auch einen wolkenbruchartigen Platzregen, der das Wasser bis in die Halle des »Spiekers« treibt. Dort gibt es diesmal den »Wuchtbrummi«. Alle wissen, welch ein Marathon dieses Event für die Veranstalter Alfred Büngen und Inge Witzlau ist. Deshalb ist das Verständnis groß, dass es immer stärkere Anzeichen dafür gibt, schon bald einen Schlussstrich zu ziehen. War dies das letzte Sommerfest?

Samstag, 6. Mai 2017

Ein Jahr nach Veröffentlichung der Anthologie »Moorgezeiten« lädt die Autorin Geli Grimm zu einer Lesung in die Stadtbibliothek von Holzwickede.
Neben ihr und mir sind Ulrike Stache und Tim Pollok mit von der Partie.
Es ist eine abwechslungsreiche Veranstaltung vor einem überrraschend großen Publikum.
Und wieder kommt die »Schwiegermutter« vorbei ...

Dirk Röse Geli Grimm Lesung Holzwickede
Dirk Röse Geli Grimm Lesung Holzwickede

Samstag, 25. März 2017

Donnerstag, 8. September 2016

Das erste Gastspiel im Café Leutbecher in Oldenburg, organisiert von Edgar Kabbe.
Draußen brütende Hitze und ein Sommerfest in der Fußgängerzone.
Sind die Gäste bestochen, die trotzdem kommen?
Mein Ehrgeiz - eine Veranstaltung mit Texten und Musik.
Wird nix.
Zum Glück können wir nach einer Stunde abbrechen, als es draußen zu laut wird.

Donnerstag, 14. Juli 2016

Ein anderes Hobby gewinnt wieder an Bedeutung. Musik machen, Lieder schreiben, Aufnahmen erstellen und - erstmalig - Videoclips drehen. Heute ist das Go Live meines eigenen YouTube-Kanals.

Songs From The Staircase

Freitag, 27. Mai 2016

Schon mal richtig was gewagt und dann verloren?
Beim Sommerfest des Geest-Verlags rücke ich mit Gitarre an, möchte eine Geschichte singen.

Das Lied heißt »Der glimmende Docht«.
Es erzählt von dem Matrosen Jan, der im Sturm über Bord gespült wird.
Im Angesicht schrecklicher Qualen bittet er Gott, ihm das Ertrinken zu ersparen und die Gnade des plötzlichen Todes zu gewähren.
Sein Argument: »Es merkt ja keiner, wenn du hier ein bisschen eingreifst.«
»Doch den glimmenden Docht löscht er nicht aus ...«

Und dann will die Stimme nicht und inmitten des Liedes reißt auch noch der Textfaden.
Da half im Anschluss nur ein zusätzliches Glas Rotwein und der zügige Abflug ins Bett.

Donnerstag, 19. Mai 2016

Die erste von zwei Lesungen im Restaurant »De MalleJan« im Tierpark Nordhorn.
Unter den Gästen die Fotografin Britta Heine, Arbeitskollegen und meine Eltern.
Die Fotos macht Uwe Westdörp.
Inhaltliche Klammer ist die Anthologie »Moorgezeiten«.
Neben Lyrik stehen u. a. Andreas Krohbergers »Adam und Aenna« sowie
Ruben Brüstles »Adwins Trick« auf dem Programm.
Die Lesungen im Zoo sind große Klasse.
Ich denke gerne an sie zurück.

Sonntag, 8. Mai 2016

In Zusammenarbeit mit dem Emsland Moormuseum und dem Geest-Verlag erscheint die Anthologie »Moorgezeiten«. Ein tolles Buch. Lyrisch. Naturverbunden. Spannend. Schaurig. Leider ist es schon vergriffen.

Zur Buchpremiere im Emsland Moormuseum sind Gäste von weit her angereist. Unter ihnen ist auch die Malerin Agnes Falkenstein (vorne Mitte) aus Meppen, deren Bilder ich schätze. Der legendäre Ottomeyer-Pflug bildet an diesem Vormittag die eindrucksvolle Kulisse.

Als Herausgeber darf ich ein paar Worte über die Entstehung des Buches und die hohe Qualität der Beiträge sagen.

Der erste Kreisrat Martin Gerenkamp (links) nimmt an der Buchpremiere teil. Ansgar Becker (Mitte) hat seitens des Emsland Moormuseums das Buchprojekt betreut und war Teil der Jury. Beide bekommen ein Exemplar der »Moorgezeiten« überreicht.

Zwei Tage später berichtet die Meppener Tagespost über die Buchpremiere.

Freitag, 15. April 2016

Manchmal muss das Gesamtpaket stimmen. Der Tierpark Nordhorn hat ein Areal errichtet, das einem Hochmoor nachempfunden ist. Die Fotografin Britta Heine eröffnet heute im Zoo eine Ausstellung mit Bildern, die sie über mehrere Jahre hinweg in Mooren und Torfgewinnungsflächen geschossen hat. Und ich werde dort zwei Lesungen mit der Anthologie »Moorgezeiten« veranstalten. Das Bild zeigt den »Moormeister« Ferdinand Fennen, den Leiter des Nordhorner Tierparks Dr. Nils Kramer und die Fotografin Britta Heine.

Freitag, 2. Oktober 2015

Unter dem Titel »Untertan« ruft Reinhard Rakow zum fünften Mal die Berner Bücherwochen aus. Der Wochenendverkehr hält mich auf und viel zu spät komme ich zur Buchpremiere. Trotzdem kann der »Hamster« noch gelesen werden. Im Anschluss raunt Verleger Alfred Büngen mir zu, dass sämtliche Würdenträger wie gelähmt dagesessen hätten.

Sonntag, 13. September 2015

Ich kann der Versuchung einer Fotobox nicht widerstehen. Einfach mal in eine andere Rolle schlüpfen und die eigene Identität ad absurdum führen. Nur die weißen Haare wollen nicht weichen.

Sonntag, 2. August 2015

Gemeinsam mit meinem Sohn geht es nach Köln zu einer interaktiven Ausstellung, die beweist, wie lebensnah unsere liebsten Filmhelden immer schon gemeint waren. Ich hatte ja keine Ahnung ...

Donnerstag, 25. Juni 2015

Und plötzlich ist man Fachmann für Fragen der unternehmerischen Nachhaltigkeit. Der Verband für Nachhaltigkeits- und Umweltmanagement e.V. lädt mich zu einer Tagung nach Köln ein, um darüber zu referieren, wie man die Leitlinien der Global Reporting Initiative implementiert.

Freitag, 12. Juni 2015

Die aus Rumänien stammende Autorin Nicoleta Craita Ten'o ist zu Gast in der ev.-luth. Markuskirchengemeinde in Sögel. Da sie aufgrund traumatischer Erlebnisse nicht selbst lesen kann, tragen Verleger Alfred Büngen, Pastor Matthias Voss und ich Passagen aus ihrem Roman »Man bezahlte den Kuckuckseiern den Rückflug« vor. Die zahlreichen Gäste sind betroffen. Im anschließenden Dialog beantwortet die Autorin Fragen schriftlich.

Donnerstag, 4. Juni 2015

Das Sommerfest des Geest-Verlags beginnt für mich mit einem Beitrag über Flüchtlinge, die in völlig unzureichenden Booten über das Mittelmeer nach Italien übersetzen wollen. »Wellenschlag« versucht noch vor dem Beginn der sogenannten »Flüchtlingskrise« im Herbst 2015 eine Auseinandersetzung mit der Abschottung Europas.

Samstag, 30. Mai 2015

Jana Hoffhenkes Burgenweltverlag koppelt »Der Jeschua-Schrein« aus der Anthologie »Burgenbrand« als eigenständige Novelle aus. Die Alternate History hinter dem Plot ist schräg und die Handlung ist zum Teil überaus brutal. Aber ich mag die Geschichte, weil die Charaktere recht scharf gezeichnet sind und selbst die Dialoge unmittelbar zur Profilierung beitragen.

Der Klappentext des Buches spricht von einer »faszinierenden alternativen Realität voller Spannung und Dramatik. Sie erzählt von einer Welt, in der Jesus von Nazareth niemals gekreuzigt wurde und deren Entwicklung über 1.500 Jahre einen grundlegend anderen Verlauf nahm. Im Jahr 1518 strandet Cassius, ein römischer Centurio, mit seinen Soldaten im alten Friesland. Sein Auftrag: den Jeschua-Schrein zum Kaiser nach Rom zu bringen und dafür zu sorgen, dass das Heiligtum nicht in die falschen Hände gelangt. Auf dem gefährlichen Weg durch Germanien gerät Cassius nicht nur an seine körperlichen Grenzen. Zunehmende Zweifel am Sinn seiner Mission stellen all seine Überzeugungen auf den Kopf. Doch auch die Sekte der Jeschuaiten erhebt Anspruch auf das begehrte Relikt und will es den Händen der Römer entreißen – sogar um den Preis des eigenen Lebens. Wer wird aus dem gnadenlosen Wettlauf um den Jeschua-Schrein als Sieger hervorgehen?«

Sonntag, 12. April 2015

Bei der Lesung in der Seniorenresidenz Pro Vita steht einmal mehr »frag·lich·t·e·mo·mente« auf dem Programm. 
Ich bin gerne dort. Die Dankbarkeit für eine solche Veranstaltung liegt auf beiden Seiten.

Montag, 15. Dezember 2014

Verleger Alfred Büngen wird 60. Seine Lebenspartnerin Inge Witzlau und der Autor Olaf Bröcker organisieren insgeheim eine Anthologie zu seinen Ehren. Von mir kommen das Titelfoto und die Geschichte »Z.Z. Voss«. Das Cover gestaltet Ansgar Eilting von der Rheiner Agentur Expect More. Eine sehr gelungene Überraschung, eine sehr angemessene Ehrung. Alfred, herzlichen Dank für alles!

Und dann ist da noch die Anthologie der »Kinder aus dem Brigachtal«. Sie beschreiben darin ihr Leben und ihre Gedanken. Einige erwachsene Autoren aber beantworten Fragen der Kinder unter dem Stichwort »Der Baum und der Junge«. Was für ein Spaß, Antworten auf die Fragen zu geben, warum das Meer nicht überläuft und warum man nachts schläft statt tagsüber. Auch ich bin jetzt schlauer.

Freitag, 14. November 2014

Der Brüggener Literaturherbst wird mit einer Lesung in dem kleinen Örtchen Bracht fortgesetzt. Zum ersten Mal lese ich eine fremde Geschichte. Nicoleta Craita Ten'os »Einladung ohne Gewähr« macht richtig Spaß - auch wenn das Thema ernst bleibt.  

Freitag, 7. November 2014

Meinen Geburtstag verlebe ich bei der Buchpremiere von »Und niemand glaubt an mich« im Rahmen des 5. Brüggener Literaturherbstes.
Der Beitrag »Ijjenejwa« bleibt kryptisch wie sein Titel.

Freitag, 19. September 2014

Rückkehr in die ev.-luth. Markuskirchengemeinde in Sögel. Gelesen wird aus »frag·lich·t·e·mo·mente«.
Pastor Matthias Voss führt durch den Abend, gemeinsam versuchen wir, das Titel-Gedicht vorzutragen.
Es gibt wunderschöne musikalische Begleitung. Eine gelungene Veranstaltung.

Sonntag, 15. Juni 2014

Die erste offizielle Lesung aus »frag·lich·t·e·mo·mente«. Eingeladen hat die Pater-Titus-Stiftung in Vechta.
Zu Gast ist auch der Autor Olaf Bröcker, der das Nachwort zur Anthologie verfasst hat und es heute Nachmittag vorträgt.  
Ich muss leider im Sitzen lesen und beginne herumzuhampeln.

Schnell kristallisiert sich heraus, dass eine Veranstaltung mit dem Thriller »Licht« beginnen 
und mit der Humoreske »Schwiegermutter« enden sollte. 
Dazwischen ist Platz für viel Spontaneität.

Aber war es schlau, das Buch »frag·lich·t·e·mo·mente« zu nennen? 
Wie findet man solch einen Titel bei Google?

Samstag, 14. Juni 2014

Schon als Kind wollte ich einen Hund haben. Doch erst im Frühjahr 2014 kommt die kleine Neela aus dem Tierheim und ein Traum erfüllt sich.

Freitag, 30. Mai 2014

Mit dem Erzählband »frag·lich·t·e·mo·mente« erscheint das für mich vielleicht wichtigste Buch. Es bietet Stoff für zahlreiche Lesungen mit sehr unterschiedlichen inhaltlichen Ausprägungen - und ist hoffentlich auch für die Leserinnen und Lesern ebenso bereichernd wie abwechslungsreich. Die Rückmeldungen sind sehr erfreulich.

Die Buchpremiere hat Verleger Alfred Büngen auf das Sommerfest des Geest-Verlags gelegt. Gelesen wird »Sociogram Networking«, das sich mit den Fallstricken der digitalen Vernetzung befasst. Alfred Büngen lobt das »hohe Niveau« der Geschichten. Ich danke ihm und seiner Partnerin Inge Witzlau dafür, dass sie dieses Buch ermöglicht haben.

Montag, 7. Juli 2014

Die 1888 gegründete C. Deilmann-Gruppe hat ihre Unternehmensgeschichte in Form einer Chronik aufbereiten lassen. Organisatorisch und inhaltlich war ich daran beteiligt. Bei der nachträglichen Jubiläumsveranstaltung zu »125 Jahre unternehmerische Leidenschaft« gibt es wirklich nette Dankesworte von Carl-Gerrit Deilmann.

Dienstag, 20. Mai 2014

Die Charts auf amazon.de werden zur täglichen Lektüre. Die mittelalterliche Kriminalerzählung »Chrodigildis« klettert an diesem Tag auf einen Viertausender-Rang. Zwischenzeitig erreicht sie sogar einen Platz unter den Zweitausendern. Das Buch dürfte hinsichtlich der Verkaufszahlen mein Bestseller sein, nicht zuletzt aufgrund der Verfügbarkeit als eBook - ein Format, das gerade im Aufwind ist.

Montag, 19. Mai 2014

Im Café »Stilbruch« findet eine Lesung mit Publikationen aus dem Textlustverlag statt. Ich trage eine Passage aus der »Mondpräsidentin« vor. Die erste Hälfte der Geschichte hat aber zum Vorlesen und Zuhören zu wenig Action - und für einen Auszug aus der zweiten Hälfte müsste man zu viel vorweg erklären. Mit dieser Veranstaltung bleibe ich ein wenig unglücklich.

Donnerstag, 13. Februar 2014

Im November 2013 erscheint im Burgenweltverlag die Anthologie »Richter der Nacht« mit einigen sehr gelungenen Kriminalerzählungen, die im Mittelalter spielen. Herausgegeben wird der Band von Verlegerin Jana Hoffhenke, Autorin Juliane Stadler und mir.

Die offizielle Buchpremiere findet erst im Februar 2014 statt - dafür aber in einer adäquaten Umgebung. Im Zeughaus von Vechta kommen an diesem Abend zahlreiche Gäste zusammen.

Olaf Bröcker (links), den ich auch aus dem Umfeld des Geest-Verlags gut kenne und schätze, Verlegerin Jana Hoffhenke (2.v.l.) und ich tragen Ausschnitte aus verschiedenen Geschichten des Bandes vor. Es ist das erste Mal, dass auch aus »Chrodigildis« gelesen wird.

Freitag, 10. Oktober 2013

Reinhard Rakows 4. Berner Bücherwochen beginnen mit der Buchpremiere der Anthologie »Trotz Alledem«. Verleger Alfred Büngen muss viele gute Worte eingelegt haben, dass der Beitrag »Raubritter« darin erscheinen und ich ihn beim ersten Abend lesen darf. Politisch ziemlich unkorrekt beschreibt er das bescheidene Glück des familiären Alltags. Im Anschluss höre ich aus dem Publikum die Meinung: »Spießig«. Richtig. Aber warum auch nicht? Partnerschaft und Familie bilden nach wie vor eine übliche und bewährte Daseinsweise, mit der sich die Fragmentierung des Lebens oftmals lange verhindern lässt.

Freitag, 6. September 2013

Im Sommer 2013 bringen Jana Hoffhenke, Verlegerin des Bremer Burgenweltverlags, die Autorin Juliane Stadler und ich die gemeinsame Anthologie »Richter der Nacht« auf den Weg. Inhalt sind mittelalterliche Kriminalgeschichten. Mein eigener Beitrag ist zu lang geraten und wird als eigenständige Novelle veröffentlicht.

»Chrodigildis« spielt im 8. Jahrhundert und ist im historischen Haren/Ems angesiedelt. Die Marketing-Idee geht davon aus, dass zahlreiche Harener das Buch kaufen, weil es in ihrer Heimat spielt, und dass sich unter den zehntausenden Gästen im Freizeitpark »Schloß Dankern«  auch eine hohe Anzahl von Abnehmern findet. Aber Pustekuchen. Haren wehrt sich durch unterlassene Hilfeleistung.

Montag, 5. August 2013

Meine Großmutter Klara Faust wird 101 Jahre alt. Ich habe sie lange nicht gesehen und den Besuch bei ihr immer wieder hinausgezögert, weil ich weiß, was danach geschehen wird. Noch im August stirbt sie. Aber wir wollten uns zuvor noch verabschieden.

Samstag, 3. August 2013

Auf Wunsch meiner Tochter schaue ich in Bremen mit an, wie einige selbsternannte Künstler sich im Rahmen der TV-Sendung »Das Supertalent« öffentlich demontieren und andere hingegen beeindruckende Leistungen vollbringen. Im Grunde tun wir Autorinnen und Autoren nichts anderes. Wir haben uns nur eine Plattform ausgesucht, die nicht explizit destruktiv sein will, und eine Jury gewählt, die ihr Urteil zumeist auf das vorzeitige Zuklappen von Buchdeckeln beschränkt.

Samstag, 1. Juni 2013

Das Sommerfest des Geest-Verlags in Vechta-Langförden geht dem Ende zu. Als vorletzter Leser in den späteren Abendstunden muss eine Geschichte her, die im besten Fall noch einmal wachrüttelt. Es wird die Premiere der »Schwiegermutter«, einer Geschichte, die nichts anderes ist als Klamauk. Doch überraschenderweise wird viel gelacht und Verleger Alfred Büngen ist nach diesem Auftritt endlich davon überzeugt, eine eigene Anthologie mit mir zu machen. Seither muss »Schwiegermutter« immer wieder mal ran.

Montag, 1. April 2013

Die Jubiläumsanthologie »Neue Geschichten für die Brüder Grimm« der Stadt Kassel erscheint. Der Beitrag »Des Grafen Tochter und die Schwalbe« ist bislang die einzige Geschichte, bei der ich Co-Autor bin. Tatsächlich stammt der vollständige Entwurf von Anna Janas, Weggefährtin aus dem Buchprojekt »Hinterland«. Mir bleibt die Bearbeitung und gemeinsam stellen wir die Geschichte fertig.

Sonntag, 25. November 2012

Noch druckfrisch halte ich die erste eigene Novelle in den Händen. »Mondpräsidentin« ist eine behutsame Science-Fiction-Geschichte, in der Wirtschaft, Politik und eine komplizierte Liebesbeziehung wesentliche Rollen spielen. Das Konzept des Textlustverlags ist gut und bietet Lesevergnügen für einen Abend oder eine ausgedehnte Teezeit. Leider müssen die Aktivitäten schon bald aus finanziellen Gründen eingestellt werden.

Ich beuge mich den Vorgaben und die ursprünglich angedachte »Long Black Space Limousine« weicht einem deutschen Titel. Die Rückmeldungen auf die Geschichte sind positiv und die einhellige Meinung lautet, dass eine Ausweitung zum Roman Pflicht ist. Geehrt wird das Buch mit einer Nominierung zum Kurd-Laßwitz-Preis.
 

Im Klappentext heißt es: »Sie brachte den Sex auf den Mond - so beschreibt Carl Leibnitz in seiner Rede die Präsidentin Isi Damm. Aber lässt sich eine Frau wie sie wirklich auf diese Aussage reduzieren? Sicher, die Männer lieben und verehren Isi, doch für den Erhalt der Unabhängigkeit des jungen Mondstaates geht sie einen riskanten Weg. Nicht nur sie selbst, sondern auch der wichtigste Mann an ihrer Seite, könnte daran zerbrechen.« 

Freitag, 26. Oktober 2012

Brüggener Literaturherbst ... Ellen Roemer gibt die Anthologie »Der Lärm verstummt, bis Stille in dir ist« heraus. Der Beitrag »Heute, morgen, für immer« schaut einem Pärchen über die Schulter, das eine entscheidende Phase seiner Beziehung erlebt. Sie wird ihr Leben lang gehandicapt bleiben und will wissen, welche Perspektiven es nun noch gibt. Er will sie seiner Liebe vergewissern und bekräftigt, dass es immer einen Grund geben wird, das Heute, das Morgen und das Immer zu mögen. Die Geschichte folgt einem Konzept des sowjetischen Pädagogen Anton Semenovic Makarenko, der zu Recht annahm, dass unser Dasein immer eine Perspektive braucht - und dass schlussendlich die langfristigen Perspektiven am tragfähigsten sein können.

Dienstag, 8. Mai 2012

Die Lesung im Mütterzentrum in Haren/Ems ist eine ernüchternde Erfahrung. Die örtliche Buchhandlung rückt mit wesentlich mehr Exemplaren von »Metathesis« an, als sich Gäste vorher anmelden und an den Stadtrand fahren wollen. Zum ersten Mal ahne ich, dass kleine Verlage keine großen Erwartungen erfüllen können, dass es nicht zieht, wenn ich schiebe, und dass es zukünftig viel Aufwand bedeuten wird, den eigenen Bekanntheitsgrad zu erhöhen. Den zweiten Versuch einer Lesung in Haren/Ems will seither niemand mehr wagen. 

Dienstag, 7. Februar 2012

Fünf Jahre liegen zwischen der ersten Idee und der Veröffentlichung des Romans »Metathesis«. Die erste Fassung hat gut 300 Skriptseiten, die völlig überarbeitete Version weit über 400 Seiten, gedruckt sind es mehr als 500. Für das erste Buch nicht schlecht. Die Autorin Karla Schmidt begleitet die Kapitelplanung, die Lektorin Dorothea Kenneweg begutachtet die zweite Fassung, die Stewardess Nicola Renkel mahnt eine vollständige Überarbeitung der Flugzeugszene an, der Wissenschaftler Gerald Schmilewski berät zu Klimaschutzfragen im Zusammenhang mit Mooren, die Filmemacherin Ulrike Zechendorf gibt Details zur Kameratechnik, der Verleger Christoph Bizer-Neff wagt die Publikation, die Düsseldorfer Agentur prahl_recke erstellt das Cover. Auf dem Weg dahin immer wieder Absagen verschiedener Verlage. Ein Anfänger? Ein religiös geprägter Thriller? Zu riskant.

Pastor Matthias Voss stellt mir von Zeit zu Zeit einen Raum zur Verfügung, um in Ruhe schreiben zu können. Die Buchpremiere in der ev.-luth. Markuskirchengemeinde in Sögel zu veranstalten, ist eine gute Idee. Das Publikum ist aufgeschlossen und interessiert. Es gibt einen Dialog. Es ist ein wirklich gelungener Abend. Ungewohnt ist es, Bücher zu signieren. Was schreibt man da? Inzwischen ist diese Frage geklärt.

Sogar die Presse berichtet. Die Journalistin hält fest, dass »Metathesis« als Trilogie angelegt ist. Wie die Geschichte weitergeht und endet, steht tatsächlich fest. Doch leider wird sie nie geschrieben. Es mangelt an Zeit für solch ein gewaltiges Werk. Lediglich die Kurzgeschichte »Purgatorium« wird noch veröffentlicht, die einen Ausschnitt aus Band 3 abdeckt.

Von Zeit zu Zeit kehre ich gerne hierher zurück - alleine oder auch in Begleitung von Alfred Büngen, Tanja Brink, Christine Metzen-Kabbe oder Nicoleta Craita Ten'o. Eine Lesung in Sögel ist immer ein Heimspiel.

Dirk Röse Metathesis

Freitag, 3. Februar 2012

Das britische Fachmagazin »Horticulture Week« zitiert Ausführungen, nach denen der Einsatz von Torf in Kultursubstraten bis auf Weiteres unabdingbar sei, da es an ausreichenden Mengen alternativer Ausgangsstoffe in hoher Qualität mangele. Ein politisch verordneter Ausstieg würde zu deutlichen Engpässen in der Pflanzenproduktion führen. Eine Woche später kontern britische Hersteller von Holzfasern und Kompost, dass diese Ansicht falsch sei, da der Bedarf an alternativen Rohstoffen selbstverständlich aus heimischen Ressourcen gedeckt werden könne. Was mischen sich die Deutschen auch in die Angelegenheiten auf der Insel ein.

Donnerstag, 1. Dezember 2011

Der Candela-Verlag aus Stuttgart veröffentlicht die Anthologie »Grotesk!«. Darin enthalten ist »Night-Flight To The Stars«, eine Hommage an viele meiner musikalischen Helden.

Montag, 21. November 2011

Das Jahr 2011 endet mit zwei Veröffentlichungen. In der Anthologie »Burgenbrand« aus dem frisch gegründeten Burgenweltverlag, Bremen, erscheint »Der Jeschua-Schrein«.

Freitag, 14. Oktober 2011

Reinhard Rakow publiziert anlässlich der »3. Berner Bücherwochen« im Geest-Verlag die Anthologie »Winterreise«. Darin aufgenommen: »Im Schatten«. Die Geschichte trifft offenbar einen Nerv bei betagteren Zuhörerinnen und Zuhörern. Die erste Nachkriegsgeneration findet sich wieder. Es ist eigentümlich, denn die Geschichte resultiert aus der Begegnung mit einer jungen Frau.

Bei der Buchpremiere ist Johanna Wanka, die niedersächsische Ministerin für Bildung und Kultur, zu Gast. Mich plagt an diesem Abend furchtbares Lampenfieber. Ich setze mich ganz an den Rand und bin froh, dass die meiste Zeit nur die weißen Haare zu sehen sind. Doch auch dieses Mal kein Ausfall - auch wenn es schwer fällt.

Samstag, 4. Juni 2011

Zum ersten Mal bin ich Gast beim Sommerfest des Geest-Verlags in Vechta-Langförden. Ohne zu wissen, was für ein literarisches Umfeld sich dort versammelt, lese ich den Kurzkrimi »Licht«. Weder politisch noch kritisch, weder nachdenklich noch lyrisch, genau genommen ein völliger Fehlgriff. Doch nach dem letzten Satz geht ein entsetztes Stöhnen durch das Publikum. Die Geschichte ist angekommen. Verleger Alfred Büngen nennt mich im Anschluss einen »Meister seines Fachs«. Offenbar speichert er mich nun als Krimi-Autor ab. Damit werde ich hier aber nichts.

Das Sommerfest gehört seither zu den festen Terminen in meinem Kalender. Zwar gibt es auch echte Zuhörer als Gast, doch im Großen und Ganzen sind hier die Autoren des Verlags unter sich. Und das ist große Klasse.

Samstag, 20. November 2010

Die zweite Lesung führt mich nach Brüggen. Es ist wunderschön dort. Tagsüber ein Workshop. Am Abend eine öffentliche Veranstaltung.

Ellen Roemer veranstaltet den »«3. Brüggener Literaturherbst«, sie gibt in diesem Jahr die Anthologie »So ein Mensch« heraus. Ich lerne den Verleger Alfred Büngen kennen, der den Geest-Verlag leitet. Eine wegweisende Begegnung.

Beim Autoren-Workshop gewinnt die Geschichte »Im Schatten« nachmittags den 2. Platz. Am Abend gibt es zusätzlich den Anthologie-Beitrag »Der Prophet«. Zwei junge Frauen fragen mich nach der Veranstaltung, wer mit dem Propheten gemeint sei. Als ich David Bowie nenne, sind sie irritiert.

Im Anschluss an die Lesung gibt es lobende Worte vom Verleger. Jetzt bin ich irritiert. Könnte es tatsächlich sein, dass sich hier etwas Schönes entwickelt?

Nach der hochwertigen Aufmachung der Anthologie »Hinterland« erstaunt mich das nüchterne Layout von Ellen Roemers »So ein Mensch«. Die Inhalte sind jedoch klasse. Und das zählt.

Samstag, 9. Oktober 2010

Meine erste Lesung. Auf der BuCon in Frankfurt Dreieich. Es ist die Buchpremiere der Anthologie »Hinterland«. Verleger Ernst Wurdack lobt das Buch. 20 phatastische Geschichten, inspiriert durch David Bowie. War jemals jemand so nervös wie ich? Stundenlang durch die Halle schleichen, bis es kein Zurück mehr gibt. Mit auf der Bühne: Armin Rößler als Moderator sowie Barbara Streun und Bibo Loebnau als Mitautorinnen. Mein Beitrag: »Purgatorium«. Komplex, träge, schräg, schwer zu verstehen und nicht zu Ende gedacht. Irgendwie klappt aber alles. Schweißnasses T-Shirt, Kaffee auf dem Pullover. Ein Achtungserfolg.

Das Buch ist leider schon lange vergriffen. Wer das Glück hat, ein Exemplar zu ergattern, lese Pepe Metropolis' »Hinterland« und Karla Schmidts »Erlösungsdeadline«. Und nehme zur Kenntnis, dass mein Name bei Dietmar Dath steht.

Der Berliner Autorin Karla Schmidt bin ich auf immer dankbar dafür, dass sie mich in dieses Projekt eingebunden hat. Das ist der Türöffner. Und ich lerne so viel von ihr.

Freitag, 29. Januar 2010

Der Karikaturist Gero Hilliger zeichnet mich. Er braucht zwei Anläufe, sagt, das sei sehr selten bei ihm. Das Gesicht bietet wenig Angriffsfläche. Aber jetzt habe ich ein Profil.

Der Anfang

An irgendeinem Punkt muss dieses Tagebuch beginnen.

Gesungen habe ich schon immer. Als kleines Kind die Lieder von Udo Jürgens, später Elvis Presley, David Bowie, Eric Clapton, Genesis, The Who. Seit meinem elften Lebensjahr spiele ich Gitarre. 1980 entsteht mein erstes Lied. 1985/86 bin ich Gitarrist und Sänger der Band »Faxe«. Ab 1991 wird ein tragbares Heimstudio genutzt, mit dem bis 1999 zahlreiche Aufnahmen gemacht werden. Seit 2016 spiele ich wieder mehr Musik, probiere etwas aus, erstelle Videoclips, schreibe neue Lieder.

Die ersten eigenen Geschichten entstehen 1977, spannend für die Mitschüler, irritierend für meine Lehrer. Die Diplomarbeit zur Notwendigkeit von Ritualen wird auch aufgrund der sprachlichen Ausgestaltung mit 1,0 bewertet. Die erste Publikation ist 1998 der Doppelband zum »Konfirmandenunterricht mit Erwachsenen«, der in enger Zusammenarbeit mit Pastor Dieter Grimmsmann entsteht und von der ev.-luth. Landeskirche Hannover herausgegeben wird. Im Jahr 2000 veröffentlicht der Quell-Verlag »Die 111 schönsten biblischen Vornamen«, eine Auftragsarbeit, die mein Kumpel Thilo Bunzel für mich in die Wege leitet. 2007 beginne ich mit dem Roman »Metathesis«, lerne bald darauf die Autorin Karla Schmidt kennen und schreibe erstmalig ernstgemeinte Kurzgeschichten.

Zwischen 1998 und 2004 entstehen mehrere Essays für das Fachmagazin »Graceland«, das von der Elvis-Presley-Gesellschaft e.V. herausgegeben wird. In derselben Zeit entsteht ein dicker Wälzer mit dem Titel »Elvis Daily«, hinter dem die Verlage ein spannendes Konzept entdecken, das Ganze dennoch nicht veröffentlichen, weil es Jahre dauern würde, die vielen Bildrechte zu sichern. 

Hin und wieder zeichne ich auch, nur so zum Spaß, insbesondere in den Jahren, in denen die Kinder klein sind. Ein Fotograf bin ich nicht, dennoch gelingt der eine oder andere brauchbare Schnappschuss.