Dirk Röse

 Publikation. Publikum. Publik.

2010. 2011. 2012. 2013. 2014.

Unzählige Ideen. Immer wieder neue Welten. Schreiben bis zur Erschöpfung. Geschichten In Büchern. Lauschende Menschen. Öffentlich werden. Ankommen.

Dirk Röse Alfred Büngen Den Worten die Hand hingehalten

Montag, 15. Dezember 2014

Verleger Alfred Büngen wird 60. Seine Lebenspartnerin Inge Witzlau und der Autor Olaf Bröcker organisieren insgeheim eine Anthologie zu seinen Ehren. Von mir kommen das Titelfoto und die Geschichte »Z.Z. Voss«. Das Cover gestaltet Ansgar Eilting von der Rheiner Agentur Expect More. Eine sehr gelungene Überraschung, eine sehr angemessene Ehrung. Alfred, herzlichen Dank für alles!

Dirk Röse Brüggener Literaturherbst 2014 Bracht

Freitag, 14. November 2014

Der Brüggener Literaturherbst wird mit einer Lesung in dem kleinen Örtchen Bracht fortgesetzt. Zum ersten Mal lese ich eine fremde Geschichte. Nicoleta Craita Ten'os »Einladung ohne Gewähr« macht richtig Spaß - auch wenn das Thema ernst bleibt.  

Dirk Röse Brüggener Literaturherbst 2014

Freitag, 7. November 2014

Meinen Geburtstag verlebe ich bei der Buchpremiere von »Und niemand glaubt an mich« im Rahmen des 5. Brüggener Literaturherbstes. Der Beitrag »Ijjenejwa« bleibt kryptisch wie sein Titel.

Freitag, 19. September 2014

Rückkehr in die ev.-luth. Markuskirchengemeinde in Sögel. Gelesen wird aus »frag·lich·t·e·mo·mente«. Pastor Matthias Voss führt durch den Abend, gemeinsam versuchen wir, das Titel-Gedicht vorzutragen. Es gibt wunderschöne musikalische Begleitung. Eine gelungene Veranstaltung.

Dirk Röse Markuskirche Sögel
Dirk Röse Markuskirche Sögel
Dirk Röse Markuskirche Sögel
Dirk Röse Markuskirche Sögel
Dirk Röse Markuskirche Sögel
Dirk Röse Markuskirche Sögel
Dirk Röse Wir KInder aus dem Brigachtal Geest-Verlag

Donnerstag, 10. Juli 2014

Und dann ist da noch die Anthologie der »Kinder aus dem Brigachtal«. Sie beschreiben darin ihr Leben und ihre Gedanken. Einige erwachsene Autoren aber beantworten Fragen der Kinder unter dem Stichwort »Der Baum und der Junge«. Was für ein Spaß, Antworten auf die Fragen zu geben, warum das Meer nicht überläuft und warum man nachts schläft statt tagsüber. Auch ich bin jetzt schlauer.

Wieso läuft das Meer nicht über?

»Wieso läuft eigentlich das Meer nicht über?«, fragte der Junge.

»Oh, manchmal läuft es ja über«, antwortete der große Baum, »und dann wird es ziemlich schlimm.«

»Aber nur selten«, betonte der Junge.

»Das stimmt zum Glück«, sagte der Baum. »Und das liegt daran, dass das Meer Angst vor dem Mond hat.«

»Was?«, fragte der Junge ungläubig.

»Na ja ... Jedes Mal, wenn der Mond nicht am Himmel steht, schleicht sich das Meer an und steigt immer höher«, erklärte der Baum. »Doch zum Glück erscheint der Mond immer rechtzeitig und das Meer verkriecht sich wieder tief im Ozean.«

»Flut und Ebbe.« Der Junge winkte lässig ab. »Weiß ich doch.«

»Außerdem hat die Natur ganz viel Meer eingefroren, damit es nicht überläuft.« Der Baum zwinkerte dem Jungen zu.

»Was?« Der Junge machte große Augen.

»Am Südpol und Nordpol ist das Meer zu Eis gefroren. Deshalb müssen die Menschen auch aufpassen, dass es auf der Erde nicht zu warm wird.«

»Ach so ...«, meinte der Junge. »Klar doch. Aber ich dachte, das Meer läuft nicht über, weil es faul ist.«

»Was?«, fragte nun der Baum überrascht.

»Hast du jemals gesehen, dass das Meer auf Berge steigt?«

»Nein«, sagte der Baum.

»Das Meer wandert auch nicht gerne«, erklärte der Junge.

»Aha?«, fragte der Baum.

»Deshalb kommt es nie tief ins Land hinein.«

»Aha!«

»Tja, und das Meer hat auch überall seine Spione und muss nicht selber neugierig durchs Land ziehen.«

»Tatsächlich?«, der Baum zog seine Stirn in nachdenkliche Falten.

»Die Seen, Bäche und Flüsse!«, sagte der Junge.

»Du hast völlig recht«, lobte der Baum.

Die beiden sahen sich verschwörerisch an und lachten lauthals los.

Dirk Röse C. Deilmann

Montag, 7. Juli 2014

Die 1888 gegründete C. Deilmann-Gruppe hat ihre Unternehmensgeschichte in Form einer Chronik aufbereiten lassen. Organisatorisch und inhaltlich war ich daran beteiligt. Bei der nachträglichen Jubiläumsveranstaltung zu »125 Jahre unternehmerische Leidenschaft« gibt es wirklich nette Dankesworte von Carl-Gerrit Deilmann.

Sonntag, 15. Juni 2014

Die erste offizielle Lesung aus »frag·lich·t·e·mo·mente«. Eingeladen hat die Pater-Titus-Stiftung in Vechta. Zu Gast ist auch der Autor Olaf Bröcker, der das Nachwort zur Anthologie verfasst hat und es heute Nachmittag vorträgt. Ich muss leider im Sitzen lesen und beginne herumzuhampeln.

Schnell kristallisiert sich heraus, dass eine Veranstaltung mit dem Thriller »Licht« beginnen und mit der Humoreske »Schwiegermutter« enden sollte. Dazwischen ist Platz für viel Spontaneität.

Aber war es schlau, das Buch »frag·lich·t·e·mo·mente« zu nennen? Wie findet man solch einen Titel bei Google?

Dirk Röse Olaf Bröcker
Dirk Röse Pater Titus Stiftung Vechta
Dirk Röse Pater Titus Stiftung 2014
Dirk Röse Pater Titus Stiftung Vechta
Dirk Röse Neela Hund

Samstag, 14. Juni 2014

Schon als Kind wollte ich einen Hund haben. Doch erst im Frühjahr 2014 kommt die kleine Neela aus dem Tierheim und ein Traum erfüllt sich.

Dirk Röse fraglichtemomente

Freitag, 30. Mai 2014

Mit dem Erzählband »frag·lich·t·e·mo·mente« erscheint das für mich vielleicht wichtigste Buch. Es bietet Stoff für zahlreiche Lesungen mit sehr unterschiedlichen inhaltlichen Ausprägungen - und ist hoffentlich auch für die Leserinnen und Lesern ebenso bereichernd wie abwechslungsreich. Die Rückmeldungen sind sehr erfreulich.

Die Buchpremiere hat Verleger Alfred Büngen auf das Sommerfest des Geest-Verlags gelegt. Gelesen wird »Sociogram Networking«, das sich mit den Fallstricken der digitalen Vernetzung befasst. Alfred Büngen lobt das »hohe Niveau« der Geschichten. Ich danke ihm und seiner Partnerin Inge Witzlau dafür, dass sie dieses Buch ermöglicht haben.

Dirk Röse Chrodigildis Amazon

Dienstag, 20. Mai 2014

Die Charts auf amazon.de werden zur täglichen Lektüre. Die mittelalterliche Kriminalerzählung »Chrodigildis« klettert an diesem Tag auf einen Viertausender-Rang. Zwischenzeitig erreicht sie sogar einen Platz unter den Zweitausendern. Das Buch dürfte hinsichtlich der Verkaufszahlen mein Bestseller sein, nicht zuletzt aufgrund der Verfügbarkeit als eBook - ein Format, das gerade im Aufwind ist.

Dirk Röse Café Stilbruch Mondpräsidentin

Montag, 19. Mai 2014

Im Café »Stilbruch« in Gladbeck findet eine Lesung mit Publikationen aus dem Textlustverlag statt. Ich trage eine Passage aus der »Mondpräsidentin« vor. Die erste Hälfte der Geschichte hat aber zum Vorlesen und Zuhören zu wenig Action - und für einen Auszug aus der zweiten Hälfte müsste man zu viel vorweg erklären. Mit dieser Veranstaltung bleibe ich ein wenig unglücklich.

Donnerstag, 13. Februar 2014

Im November 2013 erscheint im Burgenweltverlag die Anthologie »Richter der Nacht« mit einigen sehr gelungenen Kriminalerzählungen, die im Mittelalter spielen. Herausgegeben wird der Band von Verlegerin Jana Hoffhenke, Autorin Juliane Stadler und mir. Die offizielle Buchpremiere findet erst im Februar 2014 statt - dafür aber in einer adäquaten Umgebung. Im Zeughaus von Vechta kommen an diesem Abend zahlreiche Gäste zusammen. Olaf Bröcker (links), den ich auch aus dem Umfeld des Geest-Verlags gut kenne und schätze, Verlegerin Jana Hoffhenke (2.v.l.) und ich tragen Ausschnitte aus verschiedenen Geschichten des Bandes vor. Es ist das erste Mal, dass auch aus »Chrodigildis« gelesen wird.

Dirk Röse Richter der Nacht Burgenweltverlag
Dirk Röse Richter der Nacht Burgenweltverlag
Dirk Röse Richter der Nacht Burgenweltverlag
Dirk Röse Reinhard Rakow Berner Bücherwochen Trotz Alledem

Freitag, 10. Oktober 2013

Reinhard Rakows 4. Berner Bücherwochen beginnen mit der Buchpremiere der Anthologie »Trotz Alledem«. Verleger Alfred Büngen muss viele gute Worte eingelegt haben, dass der Beitrag »Raubritter« darin erscheinen und ich ihn beim ersten Abend lesen darf. Politisch ziemlich unkorrekt beschreibt er das bescheidene Glück des familiären Alltags. Im Anschluss höre ich aus dem Publikum die Meinung: »Spießig«. Richtig. Aber warum auch nicht? Partnerschaft und Familie bilden nach wie vor eine übliche und bewährte Daseinsweise, mit der sich die Fragmentierung des Lebens oftmals lange verhindern lässt.

Dirk Röse Chrodigildis Meppener Tagespost

Freitag, 6. September 2013

Im Sommer 2013 bringen Jana Hoffhenke, Verlegerin des Bremer Burgenweltverlags, die Autorin Juliane Stadler und ich die gemeinsame Anthologie »Richter der Nacht« auf den Weg. Inhalt sind mittelalterliche Kriminalgeschichten. Mein eigener Beitrag ist zu lang geraten und wird als eigenständige Novelle veröffentlicht.

»Chrodigildis« spielt im 8. Jahrhundert und ist im historischen Haren/Ems angesiedelt. Die Marketing-Idee geht davon aus, dass zahlreiche Harener das Buch kaufen, weil es in ihrer Heimat spielt, und dass sich unter den zehntausenden Gästen im Freizeitpark »Schloß Dankern«  auch eine hohe Anzahl von Abnehmern findet. Aber Pustekuchen. Haren wehrt sich durch unterlassene Hilfeleistung.

Dirk Röse Klara Faust

Montag, 5. August 2013

Meine Großmutter Klara Faust wird 101 Jahre alt. Ich habe sie lange nicht gesehen und den Besuch bei ihr immer wieder hinausgezögert, weil ich weiß, was danach geschehen wird. Noch im August stirbt sie. Aber wir wollten uns zuvor noch verabschieden.

Dirk Röse Das Supertalent

Samstag, 3. August 2013

Auf Wunsch meiner Tochter schaue ich in Bremen mit an, wie einige selbsternannte Künstler sich im Rahmen der TV-Sendung »Das Supertalent« öffentlich demontieren und andere hingegen beeindruckende Leistungen vollbringen. Im Grunde tun wir Autorinnen und Autoren nichts anderes. Wir haben uns nur eine Plattform ausgesucht, die nicht explizit destruktiv sein will, und eine Jury gewählt, die ihr Urteil zumeist auf das vorzeitige Zuklappen von Buchdeckeln beschränkt.

Dirk Röse Geest-Verlag Sommerfest 2013

Samstag, 1. Juni 2013

Das Sommerfest des Geest-Verlags in Vechta-Langförden geht dem Ende zu. Als vorletzter Leser in den späteren Abendstunden muss eine Geschichte her, die im besten Fall noch einmal wachrüttelt. Es wird die Premiere der »Schwiegermutter«, einer Geschichte, die nichts anderes ist als Klamauk. Doch überraschenderweise wird viel gelacht und Verleger Alfred Büngen ist nach diesem Auftritt endlich davon überzeugt, eine eigene Anthologie mit mir zu machen. Seither muss »Schwiegermutter« immer wieder mal ran.

Dirk Röse Anna Janas Kassel Brüder Grimm

Montag, 1. April 2013

Die Jubiläumsanthologie »Neue Geschichten für die Brüder Grimm« der Stadt Kassel erscheint. Der Beitrag »Des Grafen Tochter und die Schwalbe« ist bislang die einzige Geschichte, bei der ich Co-Autor bin. Tatsächlich stammt der vollständige Entwurf von Anna Janas, Weggefährtin aus dem Buchprojekt »Hinterland«. Mir bleibt die Bearbeitung und gemeinsam stellen wir die Geschichte fertig.

Dirk Röse Mondpräsidentin

Sonntag, 25. November 2012

Noch druckfrisch halte ich die erste eigene Novelle in den Händen. »Mondpräsidentin« ist eine behutsame Science-Fiction-Geschichte, in der Wirtschaft, Politik und eine komplizierte Liebesbeziehung wesentliche Rollen spielen. Das Konzept des Textlustverlags ist gut und bietet Lesevergnügen für einen Abend oder eine ausgedehnte Teezeit. Leider müssen die Aktivitäten schon bald aus finanziellen Gründen eingestellt werden.

Ich beuge mich den Vorgaben und die ursprünglich angedachte »Long Black Space Limousine« weicht einem deutschen Titel. Die Rückmeldungen auf die Geschichte sind positiv und die einhellige Meinung lautet, dass eine Ausweitung zum Roman Pflicht ist. Geehrt wird das Buch mit einer Nominierung zum Kurd-Laßwitz-Preis.
 

Im Klappentext heißt es: »Sie brachte den Sex auf den Mond - so beschreibt Carl Leibnitz in seiner Rede die Präsidentin Isi Damm. Aber lässt sich eine Frau wie sie wirklich auf diese Aussage reduzieren? Sicher, die Männer lieben und verehren Isi, doch für den Erhalt der Unabhängigkeit des jungen Mondstaates geht sie einen riskanten Weg. Nicht nur sie selbst, sondern auch der wichtigste Mann an ihrer Seite, könnte daran zerbrechen.« 

Dirk Röse Brüggener Literaturherbst 2012

Freitag, 26. Oktober 2012

Brüggener Literaturherbst ... Ellen Roemer gibt die Anthologie »Der Lärm verstummt, bis Stille in dir ist« heraus. Der Beitrag »Heute, morgen, für immer« schaut einem Pärchen über die Schulter, das eine entscheidende Phase seiner Beziehung erlebt. Sie wird ihr Leben lang gehandicapt bleiben und will wissen, welche Perspektiven es nun noch gibt. Er will sie seiner Liebe vergewissern und bekräftigt, dass es immer einen Grund geben wird, das Heute, das Morgen und das Immer zu mögen. Die Geschichte folgt einem Konzept des sowjetischen Pädagogen Anton Semenovic Makarenko, der zu Recht annahm, dass unser Dasein immer eine Perspektive braucht - und dass schlussendlich die langfristigen Perspektiven am tragfähigsten sein können.

Dirk Röse MütZe Haren

Dienstag, 8. Mai 2012

Die Lesung im Mütterzentrum in Haren/Ems ist eine ernüchternde Erfahrung. Die örtliche Buchhandlung rückt mit wesentlich mehr Exemplaren von »Metathesis« an, als sich Gäste vorher anmelden und an den Stadtrand fahren wollen. Zum ersten Mal ahne ich, dass kleine Verlage keine großen Erwartungen erfüllen können, dass es nicht zieht, wenn ich schiebe, und dass es zukünftig viel Aufwand bedeuten wird, den eigenen Bekanntheitsgrad zu erhöhen. Den zweiten Versuch einer Lesung in Haren/Ems will seither niemand mehr wagen. 

Dienstag, 7. Februar 2012

Fünf Jahre liegen zwischen der ersten Idee und der Veröffentlichung des Romans »Metathesis«. Die erste Fassung hat gut 300 Skriptseiten, die völlig überarbeitete Version weit über 400 Seiten, gedruckt sind es mehr als 500. Für das erste Buch nicht schlecht. Die Autorin Karla Schmidt begleitet die Kapitelplanung, die Lektorin Dorothea Kenneweg begutachtet die zweite Fassung, die Stewardess Nicola Renkel mahnt eine vollständige Überarbeitung der Flugzeugszene an, der Wissenschaftler Gerald Schmilewski berät zu Klimaschutzfragen im Zusammenhang mit Mooren, die Filmemacherin Ulrike Zechendorf gibt Details zur Kameratechnik, der Verleger Christoph Bizer-Neff wagt die Publikation, die Düsseldorfer Agentur prahl_recke erstellt das Cover. Auf dem Weg dahin immer wieder Absagen verschiedener Verlage. Ein Anfänger? Ein religiös geprägter Thriller? Zu riskant.

Pastor Matthias Voss stellt mir von Zeit zu Zeit einen Raum zur Verfügung, um in Ruhe schreiben zu können. Die Buchpremiere in der ev.-luth. Markuskirchengemeinde in Sögel zu veranstalten, ist eine gute Idee. Das Publikum ist aufgeschlossen und interessiert. Es gibt einen Dialog. Es ist ein wirklich gelungener Abend. Ungewohnt ist es, Bücher zu signieren. Was schreibt man da? Inzwischen ist diese Frage geklärt.

Sogar die Presse berichtet. Die Journalistin hält fest, dass »Metathesis« als Trilogie angelegt ist. Wie die Geschichte weitergeht und endet, steht tatsächlich fest. Doch leider wird sie nie geschrieben. Es mangelt an Zeit für solch ein gewaltiges Werk. Lediglich die Kurzgeschichte »Purgatorium« wird noch veröffentlicht, die einen Ausschnitt aus Band 3 abdeckt.

Von Zeit zu Zeit kehre ich gerne hierher zurück - alleine oder auch in Begleitung von Alfred Büngen, Tanja Brink, Christine Metzen-Kabbe oder Nicoleta Craita Ten'o. Eine Lesung in Sögel ist immer ein Heimspiel.

Dirk Röse Metathesis
Dirk Röse Matthias Voß Markuskirche Sögel
Dirk Röse Metathesis Markuskirche Sögel
Dirk Röse Metathesis Markuskirche Sögel
Dirk Röse Horticulture Week

Freitag, 3. Februar 2012

Das britische Fachmagazin »Horticulture Week« zitiert Ausführungen, nach denen der Einsatz von Torf in Kultursubstraten bis auf Weiteres unabdingbar sei, da es an ausreichenden Mengen alternativer Ausgangsstoffe in hoher Qualität mangele. Ein politisch verordneter Ausstieg würde zu deutlichen Engpässen in der Pflanzenproduktion führen. Eine Woche später kontern britische Hersteller von Holzfasern und Kompost, dass diese Ansicht falsch sei, da der Bedarf an alternativen Rohstoffen selbstverständlich aus heimischen Ressourcen gedeckt werden könne. Was mischen sich die Deutschen auch in die Angelegenheiten auf der Insel ein.

Dirk Röse Grotesk!

Donnerstag, 1. Dezember 2011

Der Candela-Verlag aus Stuttgart veröffentlicht die Anthologie »Grotesk!«. Darin enthalten ist »Night-Flight To The Stars«, eine Hommage an viele meiner musikalischen Helden.

Dirk Röse Burgenbrand Burgenweltverlag

Montag, 21. November 2011

In der Anthologie »Burgenbrand« aus dem frisch gegründeten Burgenweltverlag, Bremen, erscheint »Der Jeschua-Schrein«. Auf diese lange Geschichte bin ich recht stolz, auch wenn sie grausam ist. In einem Gewaltmarsch entsteht sie Ende 2010 und ich bin danach komplett ausgelaugt. 

Dirk Röse Reinhard Rakow Berner Bücherwochen Winterreise

Freitag, 14. Oktober 2011

Reinhard Rakow publiziert anlässlich der »3. Berner Bücherwochen« im Geest-Verlag die Anthologie »Winterreise«. Darin aufgenommen: »Im Schatten«. Die Geschichte trifft offenbar einen Nerv bei betagteren Zuhörerinnen und Zuhörern. Die erste Nachkriegsgeneration findet sich wieder. Es ist eigentümlich, denn die Geschichte resultiert aus der Begegnung mit einer jungen Frau.

Bei der Buchpremiere ist Johanna Wanka, die niedersächsische Ministerin für Bildung und Kultur, zu Gast. Mich plagt an diesem Abend furchtbares Lampenfieber. Ich setze mich ganz an den Rand und bin froh, dass die meiste Zeit nur die weißen Haare zu sehen sind. Doch auch dieses Mal kein Ausfall - auch wenn es schwer fällt.

Dirk Röse Geest-Verlag Sommerfest 2011

Samstag, 4. Juni 2011

Zum ersten Mal bin ich Gast beim Sommerfest des Geest-Verlags in Vechta-Langförden. Ohne zu wissen, was für ein literarisches Umfeld sich dort versammelt, lese ich den Kurzkrimi »Licht«. Weder politisch noch kritisch, weder nachdenklich noch lyrisch, genau genommen ein völliger Fehlgriff. Doch nach dem letzten Satz geht ein entsetztes Stöhnen durch das Publikum. Die Geschichte ist angekommen. Verleger Alfred Büngen nennt mich im Anschluss einen »Meister seines Fachs«. Offenbar speichert er mich nun als Krimi-Autor ab. Damit werde ich hier aber nichts.

Das Sommerfest gehört seither zu den festen Terminen in meinem Kalender. Zwar gibt es auch echte Zuhörer als Gast, doch im Großen und Ganzen sind hier die Autoren des Verlags unter sich. Und das ist große Klasse.

Samstag, 20. November 2010

Die zweite Lesung führt mich nach Brüggen. Es ist wunderschön dort. Tagsüber ein Workshop. Am Abend eine öffentliche Veranstaltung. Ellen Roemer veranstaltet den »3. Brüggener Literaturherbst«, sie gibt in diesem Jahr die Anthologie »So ein Mensch« heraus. Ich lerne den Verleger Alfred Büngen kennen, der den Geest-Verlag leitet. Eine wegweisende Begegnung.

Beim Autoren-Workshop gewinnt die Geschichte »Im Schatten« nachmittags den 2. Platz. Am Abend gibt es zusätzlich den Anthologie-Beitrag »Der Prophet«. Zwei junge Frauen fragen mich nach der Veranstaltung, wer mit dem Propheten gemeint sei. Als ich David Bowie nenne, sind sie irritiert. Im Anschluss an die Lesung gibt es lobende Worte vom Verleger. Jetzt bin ich irritiert. Könnte es tatsächlich sein, dass sich hier etwas Schönes entwickelt?

Nach der hochwertigen Aufmachung der Anthologie »Hinterland« erstaunt mich das nüchterne Layout von Ellen Roemers »So ein Mensch«. Die Inhalte sind jedoch klasse. Und das zählt.

Dirk Röse Brüggener Literaturherbst 2010
Dirk Röse Brüggener Literaturherbst 2010
Dirk Röse Brüggener Literaturherbst 2010
Dirk Röse Brüggener Literaturherbst 2010
Dirk Röse Brüggener Literaturherbst 2010
Dirk Röse Hinterland

Samstag, 9. Oktober 2010

Meine erste Lesung. Auf der BuCon in Frankfurt Dreieich. Es ist die Buchpremiere der Anthologie »Hinterland«. Verleger Ernst Wurdack lobt das Buch. 20 phatastische Geschichten, inspiriert durch David Bowie. War jemals jemand so nervös wie ich? Stundenlang durch die Halle schleichen, bis es kein Zurück mehr gibt. Mit auf der Bühne: Armin Rößler als Moderator sowie Barbara Streun und Bibo Loebnau als Mitautorinnen. Mein Beitrag: »Purgatorium«. Komplex, träge, schräg, schwer zu verstehen und nicht zu Ende gedacht. Irgendwie klappt aber alles. Schweißnasses T-Shirt, Kaffee auf dem Pullover. Ein Achtungserfolg.

Das Buch ist leider schon lange vergriffen. Wer das Glück hat, ein Exemplar zu ergattern, lese Pepe Metropolis' »Hinterland« und Karla Schmidts »Erlösungsdeadline«. Und nehme zur Kenntnis, dass mein Name bei Dietmar Dath steht.

Der Berliner Autorin Karla Schmidt bin ich auf immer dankbar dafür, dass sie mich in dieses Projekt eingebunden hat. Das ist der Türöffner. Und ich lerne so viel von ihr.

Dirk Röse Tornado 12. Juli 2010

Montag, 12. Juli 2010

Über das Werksgelände fegt ein Sturm hinweg. Die Schäden sind immens. Bäume stürzen um, fallen auf Autos, in der Nähe werden Dächer abgedeckt und Menschen verletzt. Ich greife zur Kamera, um die Böen festzuhalten, die sich überall verfangen. Bei der Durchsicht der Bilder stelle ich anschließend fest, dass sich eine Windhose gebildet hatte.

Dirk Röse Gero Hilliger

Freitag, 29. Januar 2010

Der Karikaturist Gero Hilliger zeichnet mich. Er braucht zwei Anläufe, sagt, das sei sehr selten bei ihm. Das Gesicht bietet wenig Angriffsfläche. Aber jetzt habe ich ein Profil.

Der Anfang

An irgendeinem Punkt muss dieses Tagebuch beginnen.

Gesungen habe ich schon immer. Als kleines Kind die Lieder von Udo Jürgens, später Elvis Presley, David Bowie, Eric Clapton, Genesis, The Who. Seit meinem elften Lebensjahr spiele ich Gitarre. 1980 entsteht mein erstes Lied. 1985/86 bin ich Gitarrist und Sänger der Band »Faxe«. Ab 1991 wird ein tragbares Heimstudio genutzt, mit dem bis 1999 zahlreiche Aufnahmen gemacht werden. Seit 2016 spiele ich wieder mehr Musik, probiere etwas aus, erstelle Videoclips, schreibe neue Lieder.

Dirk Röse Biblische Namen

Die ersten eigenen Geschichten entstehen 1977, spannend für die Mitschüler, irritierend für meine Lehrer. Die Diplomarbeit zur Notwendigkeit von Ritualen wird auch aufgrund der sprachlichen Ausgestaltung mit 1,0 bewertet. Die erste Publikation ist 1998 der Doppelband zum »Konfirmandenunterricht mit Erwachsenen«, der in enger Zusammenarbeit mit Pastor Dieter Grimmsmann entsteht und von der ev.-luth. Landeskirche Hannover herausgegeben wird. Im Jahr 2000 veröffentlicht der Quell-Verlag »Die 111 schönsten biblischen Vornamen«, eine Auftragsarbeit, die mein Kumpel Thilo Bunzel für mich in die Wege leitet. 2007 beginne ich mit dem Roman »Metathesis«, lerne bald darauf die Autorin Karla Schmidt kennen und schreibe erstmalig ernstgemeinte Kurzgeschichten.

Dirk Röse Graceland

Zwischen 1998 und 2004 entstehen mehrere Essays für das Fachmagazin »Graceland«, das von der Elvis-Presley-Gesellschaft e.V. herausgegeben wird. In derselben Zeit entsteht ein dicker Wälzer mit dem Titel »Elvis Daily«, hinter dem die Verlage ein spannendes Konzept entdecken, das Ganze dennoch nicht veröffentlichen, weil es Jahre dauern würde, die vielen Bildrechte zu sichern. 

Dirk Röse Zeichnung

Hin und wieder zeichne ich auch, nur so zum Spaß, insbesondere in den Jahren, in denen die Kinder klein sind. Ein Fotograf bin ich nicht, dennoch gelingt der eine oder andere brauchbare Schnappschuss.